Wir sind STREICHER


Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Ausbildung zum Straßenbauer

Schon als Schüler hatte Simon Voitl den Wunsch später auf Baustellen zu arbeiten. Deshalb entschloss er sich, ein Berufspraktikum bei STREICHER zu absolvieren. Jeweils eine Woche lang schnupperte er in den Arbeitsalltag von Stahlbeton- und Straßenbauern hinein, dann war die Entscheidung für ihn klar: „Mir hat der Straßenbau gut gefallen. Es ist ein abwechslungsreiches Arbeiten und man hat die Möglichkeit, auch mal Maschinen zu bedienen. Das mache ich gerne“, erzählt der junge Mann.
Ein typischer Arbeitstag beginnt damit, das erforderliche Werkzeug aus dem Baustellenlager zu holen und eventuell benötigte Baugeräte in Betrieb zu nehmen. Anschließend teilt der Polier Aufgaben zu, wobei das Spektrum für einen Auszubildenden im zweiten Lehrjahr schon deutlich breiter ist als in den ersten Monaten: „Mein Polier lässt mich viele verschiedene Arbeiten machen. Das bringt Abwechslung und man lernt viel.“ Grundsätzlich arbeitet jeder Auszubildende mit einem Gesellen zusammen. So können sich beide gegenseitig unterstützen und knifflige Aufgaben gemeinsam lösen.
 
Unterricht an zusätzlichen Lernorten  

Der Berufsschulunterricht findet zunächst in Deggendorf, ab dem zweiten Lehrjahr dann blockweise, verteilt auf 10 Wochen, im schwäbischen Lauingen statt. Auf dem Stundenplan stehen neben klassischen Schulfächern wie Sozialkunde und Religion berufsspezifische Inhalte, die theoretisch und praktisch vermittelt werden. Simon drückt hier mit weiteren 17 Auszubildenden die Schulbank und wohnt während der Unterrichtswochen im angeschlossenen Wohnheim. Das fördert den Austausch untereinander.
Dritter Bestandteil der Ausbildung ist die Teilnahme an überbetrieblichen Lehrgängen der Bauinnung. Die ein- bis zweiwöchigen Kurse, die einzeln benotet werden, absolviert Simon in der Berufsbildungsstätte in München. Vorrangig geht es um Themen, die Straßenbauer auf der Baustelle selten ausführen, aber dennoch beherrschen müssen. „Wir üben hier zum Beispiel Pflastern auf Zeit. Sich dabei anzustrengen lohnt sich, denn das bringt einen für die Prüfungen wirklich weiter“, ist Simon überzeugt.
Zusätzlich Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, bekommen sämtliche gewerblichen Auszubildenden von STREICHER im Rahmen der Winterausbildung. Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr haben dann die Möglichkeit, auf dem Trainingsgelände in Niederwinkling zwei Wochen lang verschiedene Baustellentätigkeiten auszuführen und anhand alter Prüfungsaufgaben zu üben.
 
Pläne für die Zukunft
Auch wenn er bis zu seinem Facharbeiterbrief noch einige Hürden zu nehmen hat, ist Simon schon jetzt überzeugt von seiner Berufswahl: „Das war für mich die richtige Entscheidung.“ Nach bestandener Abschlussprüfung wird er sich nicht lange zurücklehnen. Schon heute ist für ihn klar, dass er sich künftig weiterbilden und die Aufstiegsmöglichkeiten bei STREICHER nutzen will.